Moderne dauerhafte Haarentfernung – Mythen und Fakten

Hyperpulse Haarentfernung ist die erfolgversprechendste Methode, lästige Körperbehaarung langfristig zu entfernen. Die Effektivität einer solchen Behandlung wurde durch klinische Forschungen bestätigt. Die Haare werden ausschließlich mithilfe von Lichtstrahlen, ohne Einsatz von Wachs entfernt. Doch auch wenn dieses Verfahren seit über 20 Jahren bekannt ist, halten sich hartnäckig einige Mythen, mit denen wir an dieser Stelle aufräumen möchten.

Mythos 1: Eine Licht Haarentfernung ist gesundheitsschädlich, da das Licht auch auf die inneren Organe einwirkt und ihnen schaden kann.

Die Lichtstrahlen dringen während der Behandlung max. 1-4mm tief ein. Sie wirken daher nur auf die Haarfollikel, d.h. die Produktionsstätte des Haarschafts, breiten sich dort aus und dringen nicht in tiefere Schichten vor. Nach der Behandlung macht sich allenfalls eine leichte Hautrötung bemerkbar, die mit stärkerer Sonneneinwirkung vergleichbar ist und schon nach wenigen Stunden vollständig verschwindet.

Mythos 2: Bei der dauerhaften Haarentfernung mit Licht bleiben Narben zurück.

Nach einer Elektroepilation müssen Sie tatsächlich mit Narben rechnen, da die Haut bei diesem Verfahren mit Nadeln bearbeitet wird. Bei der Hyperpulse Haarentfernung findet hingegen keine Intervention statt, die Haut wird nicht verletzt und kann somit auch keine Narben bilden.

Mythos 3: Eine Hyperpulse Haarentfernung ist schmerzhaft

Sowohl die Hersteller die Geräten als auch die Dermatologen arbeiten permanent an der Verbesserung der Qualität.
Licht Impulse werden schon seit 20 Jahren eingesetzt und während dieser Zeit haben sie eine ebenso rasante Entwicklung durchgemacht wie Computer. Es wäre vermessen zu behaupten, dass eine Licht Haarentfernung Behandlung auf keinen Fall Schmerzen hervorruft, da das Schmerzempfinden individuell verschieden ist. Vergleichen Sie eine manuelle Therapie mit sanftem Streicheln – genauso kann man sich den Unterschied zwischen dem Haarentfernen mit Wachs und einer Hyperpulse Haarentfernung vorstellen.

Mythos 4: Man kann unerwünschte Behaarung während einer einzigen Behandlung für alle Zeiten entfernen.

Der Haarwuchs ist bei jedem Menschen unterschiedlich und abhängig von Lebensalter, Körpergewicht, Stoffwechsel, Hormonhaushalt, ethnischer Abstammung, Medikamenten-einnahme und weiteren Faktoren.

Grundsätzlich unterliegt der Haarwuchs drei verschiedenen Wachstumsphasen:

Aktive Wachstumsphase (Anagen-Phase), in dieser Zeit produziert die Hautpapille aktiv Zellen, die den Haarschaft bilden. In der Anagenphase besitzt das Haar sehr viel Melanin.

In der Abbauphase (Katagenphase), hört das Haar auf zu wachsen, fällt aber nicht aus. Wenn sich das Haar auf den Ausfall vorbereitet, schrumpft der Haarfollikel.

In der Ruhephase (Telogenphase), während der das Haar ausfällt, beginnt bereits die Haarneubildung. Der Haarfollikel kann während dieser Zeit nicht behandelt werden. Die Behandlung ist nur wirksam, wenn das Haar sich in der aktiven Wachstumsphase befindet. Haare oder Haarfollikel in der Abbau- oder Ruhephase müssen erst wieder in die aktive Phase gelangen, bevor die Behandlung einen Nutzen hat.

Das menschliche Haar hat einen kontinuierlichen Wachstums- und Ruhezyklus, den so genannten „Haarwachstumszyklus“.

Obwohl von außen nicht sichtbar, ist nur ein kleiner Teil der gerade sichtbaren Haare in dieser aktiven Phase. Für eine langfristige und permanente Haarentfernung sind deshalb mehrere Behandlungen erforderlich.

Bei einer Behandlungssitzung werden außerdem auch nicht alle Haarfollikel in der aktiven Phase zerstört. Manche Follikel werden zerstört, andere eventuell nur zu Vellushaaren (leichten, feinen Haaren) reduziert und manche fallen in eine verlängerte Ruhephase.

Mythos 5: Nach der Behandlung wachsen die entfernten Haare dicker und zahlreicher nach.

Bei der Geburt besitzt der Mensch ungefähr 5 Millionen Haarfollikel in der Haut, im Laufe des Lebens kommen keine neuen dazu. Die meisten Follikel bleiben für immer inaktiv, das sind die so genannten „schlafenden“ Follikel Angesichts der großen Zahl von Haarfollikeln, die sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt in der Ruhephase befinden, können jedoch Haare nachwachsen, die zum Zeitpunkt der Behandlung noch nicht vorhanden waren. Es gibt verschiedene Faktoren, die inaktive Haarfollikel zum Haarwachstum aktivieren können. Unter Anderem zählen dazu:

– das Altern, die Wechseljahre

– Krankheiten, die den Hormonhaushalt durcheinander bringen

– Medikamente, die den Hormonhaushalt durcheinander bringen

– Absetzen bzw. Unterbrechen von hormonellen Medikamenten (gerade auch bei transsexuellen Kunden wichtig).

– Schwangerschaft, Pubertät

Mythos 6: Eine Lichtepilation erhöht das Hautkrebsrisiko

Krebs wird durch Wellenlängen im ultravioletten Bereich, d.h. im Bereich von 320-400nm hervorgerufen, doch solche Wellenlängen verbreiten das Hyperpulsegerät nicht. Wirklich gefährliche Strahlen erhalten Sie bei starker Sonneneinwirkung oder im Sonnenstudio, weshalb zu ausgiebige Sonnenbäder oder regelmäßiges Besuchen eines Solariums das Hautkrebsrisiko tatsächlich erhöhen. Hyperpulse Haarentfernung stellt diesbezüglich keine Gefahr dar.

Mythos 7: Alle Lichtgeräte arbeiten auf gleiche Weise.

Kaum eine Behauptung könnte weniger zutreffend sein. Auf dem Markt wetteifern die unterschiedlichsten Geräten Hersteller. Sie können ein in China hergestelltes Gerät erwerben, mit dem Sie sich allenfalls die Haut verbrennen werden. In unserem Salon verwenden wir derzeit einen in Israel hergestellten Hyperpulse Gerät von der Firma Leonardo.